weekly recap: turnen, turnen, turnen oder nicht ganz alles käse
Das zur Zeit alles im Zeichen des Turnens steht, wisst ihr ja bereits. Daran hat sich auch letzte Woche nichts geändert. Am Samstag fanden die Berner Seeland Meisterschaften in Ins statt, dabei handelt es sich um einen Einzelwettkampf.
Wir machten uns also am Nachmittag auf den Weg nach Ins, dies ist zu betonen, denn die armen K5 Turner mussten bereits um 6 Uhr am Morgen abfahren. In der Halle angekommen, stellten wir fest, dass wir bereits einmal in dieser Halle geturnt hatten, aber dies trifft auf noch so manche Halle in der Schweiz zu ![]()
Der Notengebung während dem Wettkampf war teilweise etwas unerklärlich und wir hatten unseren Spass beim Raten über die Beurteilungskriterien (Würfeln, Schönheitskonkurrenz…). Die Noten konnten unsere Stimmung nicht trüben und am Ende hat ja trotzdem der Beste gewonnen.
Das Boden und Ringfinale (Ringe ohne Wettinger Teilnehmer) war dann noch das i-Tüpfelchen. Aebi als unser neuestes Bodentalent konnte nicht mehr ganz an den regulären Wettkampf anschliessen. Brili spulte seine Übrung wie immer solide und hoch ab und gewann schliesslich auch das Finale. Das Highlight war aber Willi, welcher alle Elemente die er beherrscht in eine Übung packte und das Publikum begeisterte. Die Übung ging in etwas wie folgt: Radwende, Flic, Salto gestr. rw., Salto geh. rw., erste Bahn fertig. Barani gehockt, Salto geh. rw. zweite Bahn fertig, Radwende, Flic, Twist Sprungrolle, Übung fertig und Publikum restlos begeistert.
Danach wurde schnellsmöglich die Heimreise angetreten, da es am Sonntag ja wieder früh los ging.
Der Sonntag startete um 7.45 Uhr in Wettingen. Der Optimismus der Egger Organisatoren wurde belohnt und es konnte der ganze Tag nach dem Schönwetterprogramm geturnt werden. Der erste Durchgang misslang uns leider an allen Geräten. Nicht alle konnten die Trainingsleistungen abrufen und es schlichen sich unnötige Fehler ein. Leider verletzte sich dabei auch noch Laura beim Ringabgang am Knie und fällt nun länger aus.
Zur Halbzeit lagen wir an den Sprüngen in Führung und am Boden und den Ringen auf dem zweiten Zwischenrang. Hörnli mit Ghackets schienen aber genau das gewesen zu sein, was wir benötigten, denn das zweite Ringprogramm gelang viel besser und liess auf eine hohe Note hoffen. Auch am Boden und den Sprüngen konnten wir uns nochmals steigern und zeigten deutlich bessere Programme.
Beim Rangverlesen erwies sich der Rückstand an den Ringen und dem Boden vom Morgen als zu gross und wir konnten die Konkurrenten nicht mehr einholen. An den Sprüngen konnten wie den Spitzenplatz verteidigen, allerdings machte Luzern im zweiten Durchgang noch etwas Boden gut.
Abschliessend kann man sagen, dass vor allem an den Ringen einige komische Sachen gewertet wurden (Ordnungsabzug, Wertungsgericht ausgetauscht…) und am Boden war Mels wohl einfach besser. Trotzdem sind eigentlich alle zufrieden mit den Leistungen im zweiten Durchgang und wir können mit einem guten Gefühl die letzten beiden Wochen angehen. Denn wenn wir die Trainingsleistungen abrufen können, sind wir an allen Geräten konkurrenzfähig.